Pflegeprozesshaft gestalten

Die Pflegewissenschaft sieht zunehmend hohe Anforderungen an Professionell Pflegende für eine qualitativ gute Versorgung und Betreuung älterer, chronisch kranker Menschen. Nur eine qualitativ hochwertige Pflege mit spezialisierten Kenntnissen und Kompetenzen kann diesen Anforderungen gerecht werden.

Die weitergebildeten Pflegefachpersonen tragen hierbei die Gesamtverantwortung für eine kontinuierliche pflegerische Versorgung und Betreuung der ihnen zugewiesenen Pflegeempfänger*innen.

Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst drei Module mit insgesamt 200 Stunden, die sind auf 5 Theorieblöcke verteilt sind.

  • Sicherstellung einer individuellen, bedarfsgerechten und fachlich qualifizierten pflegerischen Versorgung und Begleitung der zugewiesenen Pflegeempfänger*innen
  • Ermittlung des Pflegebedarfs, Planung der Pflegemaßnahmen und Bewertung der Pflegeergebnisse in verantwortlicher Funktion
  • Entwicklung und Management von Möglichkeiten und Strategien zur Sicherstellung und Gestaltung einer professionellen Pflege und Betreuung
  • Schulung und Beratung der Pflegeempfänger*innen und der Care-Teammitglieder zu gesundheits- und pflegebezogenen Fragestellungen

Modul 1 (60 Stunden)
Die pflegerische Versorgung pflegeprozesshaft managen
Inhalte:
Fallverstehen, Analyse und Beurteilen der Klientensituation, Pflegediagnosen im Rahmen ausgewählter Phänomene identifizieren, ausgewählte Assessmentinstrumente, Strategie- und Zielvereinbarungen, Pflegeinterventionsklassifikation (NIC), Evidenzbasierung pflegerischen Handelns (EBN)

Modul 2 (60 Stunden)
Die pflegerische Versorgung pflegeprozesshaft managen
Inhalte:
Unterschiedliche Managementkonzepte: Projekt-, Prozess-, Implementierungs-, Personalkonzepte, Qualitätsmanagement, Pflegeorganisationsformen, Evaluationskonzepte, Pflegevisite, Fallvorstellung

Modul 3 (80 Stunden)
In der pflegerischen Versorgung professionell kommunizieren und interagieren
 

Psychologische Grundlagen, Edukation von Pflegenutzern, Kommunikationstechniken/Moderation, kollegiale Beratung

Zwischen den Präsenzwochen der Theorie setzen sich die Teilnehmenden in der Praxis mit den Modulinhalten weiterführend auseinander und wenden zentrale Modulinhalte gezielt in ihrem Arbeitsbereich an. Die dafür vorgesehene Zeit entspricht hierbei der Selbststudienzeit.

Kolloquium: Vorstellung einer eigenständig geplanten und durchgeführten Fallbearbeitung

  • Insgesamt drei Module (60/60/80 Stunden = 180 Stunden)
  • Fünf Präsenzwochen à 38 Stunden = 180 Stunden (80 Prozent)
  • 20 Prozent Selbststudienzeit (20 Stunden)
  • Fortbildung mit insgesamt ca. 200 Stunden

1. Kurs: ZfG-WBPPM-21-12-Q (bitte klicken Sie hier)

1. Präsenzwoche, Mo. 22.11.2021 – Fr. 26.11.2021; 38 Unterrichtsstunden

2. Präsenzwoche, Mo. 06.12.2021 – Fr. 10.12.2021; 38 Unterrichtsstunden

3. Präsenzwoche, Mo. 10.01.2022 – Fr. 14.01.2021; 38 Unterrichtsstunden

4. Präsenzwoche, Mo. 07.02.2022 – Fr. 11.02.2021; 38 Unterrichtsstunden

5. Präsenzwoche, Di. 01.03.2022 – Fr. 03.03.2021; 24 Unterrichtsstunden

Abschlusskolloquium, Mi 09.03.2022; 4 Unterrichtsstunden

 

Unterrichtszeiten:

Montag bis Donnerstag: 8.00 Uhr – 15.15 Uhr (je 8 Unterrichtsstunden)
Freitag: 8.00 Uhr – 13.30 Uhr (6 Unterrichtsstunden)

  • Eine abgeschlossene Ausbildung/ein abgeschlossenes Studium in einem Pflegeberuf oder in einem vergleichbaren Beruf im Gesundheitswesen
  • Zwei Jahre Berufserfahrung in dem erlernten Beruf
  • Motivation und Eigeninitiative
  • Die Schulungskosten betragen für die Weiterbildung: 1.290,- Euro

Zur Anmeldung klicken Sie bitte den entsprechenden Link:

1. Kurs Pflegeprozessmanagement 22.11.2021 – 09.03.2022 (WBPPM-21-12-Q)


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